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Brückenverschub in Riesa
Riesa, , Deutschland
| Brückentyp: | Balkenbrücke | | Baustoff: | Beton | | Verkehrsweg oben: | | | Verkehrsweg unten: | |
Im Zuge des Neubaus der Ortsumgehung Riesa B169 waren eine Eisenbahnüberführung (EÜ) und eine Fußgängerbrücke F60 neu zu errichten. Um den laufenden Bahnbetrieb so kurz wie möglich zu unterbrechen, wurde bereits im Amtsentwurf der Einschub des Überbaus auf Wiederlager und Pfeiler in Endlage geplant. Hierbei sollte die Fahrbahn direkt am Überbau verdübelt werden (feste Fahrbahn). Der ausgeführte Sondervorschlag war eine Optimierung dieses Konzeptes.;Beide Brücken wurden als 2-zellige Rahmenbauwerke auf ein gemeinsames Fundament gegründet. Der Überbauquerschnitt der EÜ wurde auf 1,15 m Konstruktionsdicke verringert, dadurch war eine Schotterung des Gleiskörpers möglich. Das Rahmenbauwerk wurde seitlich des Bestandes, ohne Einschränkung des Bahnbetriebes, auf Verschubfundamenten hergestellt. |
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Wied Talbrücke
Deutschland
Länge Gesamt: 127 m Höhe: 15 m Bauweise: Walzträger in Beton Beton: 3.350 m3 Schlaffstahl: 260 t Profilstahl: 915 t Die Wiedtalbrücke, die mit bis zu 50 m hohen Pfeilern höchste Brücke des Loses, wurde im Taktschiebeverfahren erbaut. Mit Einzelspannweiten von 66 m (hergestellt ohne Hilfsstützen) stellt sie die zweitgrößte Brücke dieser Art in Europa dar. Die Fertigstellung der Brücke erfolgte bereits im Spätsommer des Jahres 1999. Beim Endverschub wurde der komplette, ca. 400 m lange und rund 20.000 t schwere Überbau mit nur einer einzigen Hub-/Schubanlage 4 Prozent bergauf geschoben. Der Überbau wurde in einer Rekordzeit von nur 14 Wochen errichtet.
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